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Szenen und Lieder huldigen Rio Reiser

Grandioser Rückblick mit Rudi Rohde und der Pocket-Band.

Dass die Faszination, die von dem Rockpoeten Rio Reiser ausgeht, auch 20 Jahre nach seinem Tod immer noch ungebrochen ist, bewiesen Rudi Rhode und die Pocket Band: Mit „Rio Reiser: Mensch und Musik“ riefen sie am Samstagabend im Atelier Pest-Projekt in den Alten Güterhallen am Südpark bei den zahlreichen Zuhörern manche Erinnerung wach. Dabei wirkten politische Songs wie „Der Traum ist aus“, „Alles Lüge“ oder „Keine Macht für Niemand“ überraschend aktuell. Sensible Stücke wie „Junimond“ oder Reisers erstes Liebeslied „Halt Dich an deiner Liebe fest“ gingen unter die Haut. Auch weniger bekannte Lieder wie „Irrenanstalt“, das Reiser 1977 mit Corny Littmann aufnahm, gab es.

Neben der Musik beleuchtete Rhode in schauspielerischen Szenen das Leben des Rockrebellen vor seinem zeithistorischen Hintergrund. Angefangen mit dem Agit-Rock der Gruppe „Ton Steine Scherben“, die Reiser 1970 begründete, bis hin zu seiner Inthronisierung als „König von Deutschland“. Auch originale Tondokumente und Interviews wurden eingespielt. Neben Rudi Rhode, der zu seinem Gesang virtuos Akkordeon spielte, wirkten Gitarrist Ingo Brombach und Bassist Michael Gustorff mit. Moritz Schniedergers bediente das Schlagzeug. ae