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Das Haus des Sängers Rio Reiser soll nach Ansicht der nordfriesischen Sozialdemokraten als kulturelles Zentrum erhalten bleiben. Foto: Michael Ruff



Stadum-Fresenhagen

SPD startet Initiative für Erhalt des Rio-Reiser-Hauses

"Rio-Reiser-Haus mutt blieven!" Das fordert auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gitta Trauernicht. Der Partei in Nordfriesland geht es um den Erhalt einer kulturhistorischen Substanz.

24. März 2010 | Von hn

Aufgeschreckt durch die Nachricht, dass das Rio-Reiser-Haus in Fresenhagen zum Verkauf stehe, wollen der SPD-Kreisverband Nordfriesland und die SPD-Kreistagsfraktion alle Möglichkeiten einer öffentlichen Unterstützung prüfen, dieses bedeutende kulturelle Zentrum in Nordfriesland zu erhalten. Einen Slogan präsentieren die nordfriesischen Sozialdemokraten bereits mit "Rio-Reiser-Haus mutt blieven!". Sie knüpfen damit an die erfolgreiche Initiative "Nordfriesland mutt blieven" der Kreistagsfraktionen zum Erhalt des Kreises Nordfriesland an.

Unterstützt wird die Aktion von der SPD-Landtagsabgeordneten und Landtagsvizepräsidentin Dr. Gitta Trauernicht: "Der Erhalt dieses Hauses ist aller Mühe wert."

Wie ein Wallfahrtsort

Fresenhagen ist mit dem Grab von Rio Reiser ein "Wallfahrtsort", und die Musik seiner früheren Band "Ton Steine Scherben" stehe bis heute als Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls für viele Menschen, heißt es in einer Mitteilung. "In Fresenhagen wurde zeitgenössische Kultur geschrieben und gelebt. Mit seinen Veranstaltungen wie Musikkonzerte und Lesungen ist das Haus ein kulturelles Zentrum von überregionaler Bedeutung geworden. Wir müssen alles versuchen, das Rio Reiser Haus in Nordfriesland zu erhalten", sagt der kulturpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Bernd Facklam. Deshalb werde die SPD-Fraktion in der nächsten Kreistagssitzung am 26. März beantragen, dass der Kreiskulturausschuss sich in Fresenhagen vor Ort ein Bild macht, mit dem erklärten Ziel, einen Beitrag leisten zu können, das Rio-Reiser-Haus in seiner kulturhistorischen Substanz dauerhaft zu erhalten.

Für diese Anstrengungen gelte, so Facklam, was der Hamburger Journalist Volker Albers 2004 so ausgedrückt habe: "Fresenhagen wird es weiter geben. Ein Ort, dem eine Kraft innezuwohnen scheint, die sich aus dem Vergangenen speist und nach vorne schaut."