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Rio Reiser Haus
Fresenhagen 11 - 25917 Stadum
Fax 04662-883701

Fresenhagen, den 12. Juli 2004

Pressemitteilung – Fresenhagen OPENAIR 2004
„Mein Name ist Mensch“

Liebe Medienpartner,
zum 8. Todestag von Rio Reiser (gestorben am 20.8.1996) veranstalten wir das Fresenhagen Open Air 2004, das unter dem Motto steht:“ Mein Name ist Mensch“ .

Alle Künstler verzichten bei dieser Tributveranstaltung auf Gagen. Es spielen am

Freitag, den 20. August 2004 ab 19.00 Uhr oder am
Sonnabend, den 21. August 2004 ab 16.00 Uhr

Söhne Mannheims
Marianne Rosenberg
Keimzeit
Stoppok
Fehlfarben
Ton Steine ScherbenFamily
Bremer Shakespeare Company
Käpt’n Kaos Band
Sven Panne
Junges Theater Göttingen

Der Eintritt ist frei, Parken kostet 10,- je Pkw.
Es kann auf dem Gelände gecampt werden (10;- pro Person).
Fotos und Bandinfos können bei uns über www.rioreiser.de abgerufen werden, auf Wunsch senden wir Ihnen auch eine CD zu: presse@rioreiser.de

Mit freundlichen Grüßen
Gert C. Möbius

Freitag, den 20. August ab 19.00 Uhr
Sonnabend, den 21. August ab 16.00 Uhr

Es treten auf:

SÖHNE MANNHEIMS
MARIANNE ROSENBERG
FEHLFARBEN
STOPPOK
KEIMZEIT
TON STEINE SCHERBENFamily
BREMER SHAKESPEARE COMPANY
KÄPT’N KAOS BAND
SVEN PANNE

Eintritt frei - Parken 10,- € - Campen 10,- €

Informationen zu den Bands

SÖHNE MANNHEIMS

Album „NOIZ“, VÖ 14.06.2004
Single „Vielleicht“, VÖ 17.05.04
Im Herbst 2003 fand sich eins der größten Künstler-Kollektive Deutschlands wieder zusammen um den Nachfolger des platingekrönten Debüt-Albums „ZION“ zu produzieren. Seit dieser Zeit haben die 14 Söhne Mannheims eifrig getextet, geprobt, musiziert, sich kritisiert und geärgert, gelacht und jeder Menge kreativem Potential freien Lauf gelassen, welches man auch auf jedem einzelnen der 14 Songs hören kann.
Wie schon auf dem Vorgängeralbum findet man auf „NOIZ“ ein Potpourri aus Soul, Rap, R’n’B und Rock, kombiniert mit Texten über persönliche Erfahrungen und Erlebnisse aus dem sozialen wie auch gesellschaftspolitischen Alltag.
Die Söhne Mannheims sehen alles als ein großes Ganzes und die Ungerechtigkeiten, Disharmonien oder Emotionen werden musikalisch illustriert.
Genauso multikulturell wie die Mitglieder der SÖHNE MANNHEIMS sind, genauso vielschichtig klingt auch das neue Album „NOIZ“ doch will man es auf das wesentliche beschränken, könnte man eine Textzeile aus dem Song „Dein Leben“ anführen:
„Wir müssen was bewegen, sonst bewegt sich nichts, es geht nicht nur um Dein Leben - sondern ob es ein Leben ist“. Darum geht es auch in dem von den Söhnen Mannheims gecoverten Song „Mein Name ist Mensch“ der das Motto des diesjährigen Fresenhagen Open Air Festivals ist.
Besetzung: Michael Herberger und Florian Sitzmann (Keyboards), Marlon B. und Metaphysics (Rap, Rastafari), Robbee Mariano (Bass), Andreas Bayless und Kosho (Gitarre), Ralf Gustke und Bernd Herrmann (Drums), Billy Davis (DJ), Xavier Naidoo, Claus Eisenmann, Tino Oac und Michael Klimas (Gesang)

FEHLFARBEN

KNIETIEF IM DISPO (Wonder / K7!)
Singe deine Sprache! Und singe sie gut! Deshalb gibt es Fehlfarben, die Band von Peter Hein jetzt wieder in Originalbesetzung, 22 Jahre nach „Monarchie und Alltag“. Höchste Aktualitätsstufe, allüberall.
Das 1980er Debüt-Album der Band Fehlfarben konnte zu einem Kilometerstein der neuen deutschen Musik werden, weil es dem „anders anders sein“ (Hein) einen Sound und ein Gefühl gab.
Nachdem Drummer Uwe Bauer von den Original-Recken den neuen Fehlfarben abgesagt hatte, übernahm Saskia von Klitzing das Schlagzeug bei den Fehlfarben.
Das Line-Up stand also, die Songs wurden in einem Zeitraum von anderthalb Jahren in Vier-bis-sechs-Tage-Sessions im AtaTak-Studio erarbeitet. Und sie spielen auch wieder live. Wie die Jugend so tickt, konnte man in den ersten Reihen beobachten, die Band fühlte sich verstanden. „Wir haben Bock auf ne Tour“, sagt Dahlke. „Die Häuser rocken.“
„Knietief im Dispo“, das Album, ist der Neuverortung einer Band geschuldet, hinter deren Standpunkten mehr als ein knuffiger Rest von Punk-Romantik schillert. Weil’s immer noch kein gutes Leben im Schlechten gibt, sind die Fragen auch nicht besser geworden. Fehlfarben coverten auf dem „Familienalbum“ den Rio Reiser Song „Nicht Nochmal“.
Das Leben wird schon gesattelt, Politik zwischen den Zeilen geritten. „Die Internationale“ heißt jetzt: „Ich denke nur daran, dass ich mit dir vergessen kann“. Astreine Melodie, selbstredend.
Besetzung: Peter Hein (Gesang), Thomas Schwebel (Gitarre), Uwe Jahnke (Gitarre), Michael Kemner (Bass), Frank Fenstermacher (Percussion, Keyboards, Sax.), Kurt Dahlke (Elektronik, Produktion) und Saskia von Klitzing (Schlagzeug).

KEIMZEIT

Kurz vor Veröffentlichung des achten KEIMZEIT-Studio Albums wird die Potsdamer Band um Norbert Leisegang Ausblicke auf dieses neue Werk geben. Viele neue Songs sind in den letzten 15 Monaten entstanden, einige davon werden im Rahmen der „STETS UNTERWEGS“-Tournee bereits gespielt werden.
„STETS UNTERWEGS“ – Synonym für die ausgeprägten Tourneen der Band um die Bruderschaft Leisegang. Sie gaben zu ihren letzten drei Alben jeweils mindestens 100 Konzerte - quer durch das ganze Land - und jeweils auch mit Auftritten im benachbarten Ausland. Auch große Arenen standen auf dem Plan.
Im Frühjahr gaben die sechs Musiker dann eine Zugaben-Runde zur „1000 Leute wie ich“ Tour in rund 30 Städten und feierten am 14.5.2004 in der Berliner Columbiahalle das Abschlusskonzert einer rund zweijährigen Tournee zu diesem Album. So dürfte die „STETS UNTERWEGS“ Tour einige Überraschungen in der Auswahl der Songs bereithalten, lange nicht gespielte Songs aus der Feder von Norbert Leisegang dürften ihren Platz auf der Setliste finden – auch beim Fresenhagen Open Air 2004. Keimzeit spielten auf dem „Abschied von Rio“ Konzert am 01. September 1996 im Tempodrom in Berlin.


MARIANNE ROSENBERG

Sie waren ein seltsames Paar: Schlagerkönigin Marianne Rosenberg und Rio Reiser (1950 – 1996) von der Band „Ton Steine Scherben“. In ihrem Programm „La vie en rose“ widmet sie ihrem verstorbenen Weggefährten ein Lied. Melancholisch schön, doch auch augenzwinkernd und ironisch. Auszüge aus einem aktuellen Interview:
Warum so blond, Frau Rosenberg?
Marianne Rosenberg: Ich mache doch alle Nase lang etwas Neues. Außerdem war ich gestern noch rothaarig, wer weiß, wie ich morgen aussehe.
Ihr Freund Rio Reiser. Wie erinnern Sie sich an ihn?
Marianne Rosenberg: Wir haben viel zusammengearbeitet und sind viel ausgegangen. Unsere letzte Station war immer das Schwarze Kaffee in der Kantstraße.
Wie waren die Nächte mit ihm?
Marianne Rosenberg: Wir waren nächtelang im Dschungel. Ich hatte damals für Rio Reiser geschwärmt. Und wie sich herausstellte, kannte er all meine Songs. Er konnte mir Lieder von meinen LPs vorsingen, an die ich mich nicht einmal erinnerte.
Der Titel Ihres Programms heißt soviel wie das Leben durch eine rosarote Brille sehen. Sind Sie eine Träumerin?
Marianne Rosenberg: Ich bin bodenständig und habe genug in meinem Leben geträumt. Jedes Wort aus meinen Liedern glaubte ich mit voller Überzeugung. Dann begegnete ich den echten Männern und dachte um.
Wie verändert sich die Liebe mit den Jahren?
Marianne Rosenberg: Die Sehnsucht nach Liebe bleibt. Und wenn man neu verliebt ist – egal in welchem Alter –, ist man wieder 16 Jahre alt.
Auf dem Fresenhagen Open Air 2004 singt Marianne Rosenberg Lieder von
Rio Reiser und Ton Steine Scherben.

STOPPOK


Bloßes Erscheinen weckt Begeisterung „WAZ“ 15.03.04 Stefan Stoppok und Reggie Worthy Stefan Stoppok und Reggie Worthy leisten sich ein „Grundvergnügen“: Gut leben, gut spielen. Seit 30 Jahren ist der Mann nun schon in der Szene, der als einer der Ersten den „Ehrentitel Ruhrpottbarde“ angediehen bekam, obwohl er in Hamburg geboren und im bayerischen Landsberg am Lech ansässig ist. Stoppok-Musik bereichert Film-Soundtracks wie „Das Superweib“, „Harte Brötchen“ oder „Was nicht passt, wird passend gemacht“. Allein hat er Musik gemacht und in Rockbands mit unterschiedlichsten Sounds. Auch Stoppok haben einen Song von Rio Reiser gecovert („Der Krieg“). Sein rau-samtener Gesang passt zu den Texten seiner Lieder wie die Faust aufs Auge. Die akustische Gitarre, Banjo, Waldzither, die Stimme und das rhythmische „Fußgestampfe“ beherrscht er mit bravouröser Virtuosität. Reggie Worthy, der Mann mit der spiegelnden Sonnenbrille auf der Stirn, der jetzt an seiner Seite sitzt, hat u.A. mit Ike und Tina Turner musiziert. Er ist mit „Bass, Murmeln und Gesang“ der kongeniale Partner. Zirka 20 Titel reihen sie in flottem Smalltalk mit Biss und Spaß aneinander. Müssten sie eigentlich gar nicht. Der wahre Fan erkennt den nächsten Song schon fast am Stimmen der Gitarren. Kaum ein Thema, das auf den Nägeln brennt, lassen die Lieder unbesungen. Wenn pralles Leben in tollen Tönen der „neuste Trend“ ist, dann gibt es wohl kaum einen, der mehr „trendy“ ist, fand die begeisterte Zuhörerschaft.

BREMER SHAKESPEARE COMPANY

Die bremer shakespeare company (bsc) zeigt seit November vergangenen Jahres die Produktion „Rio Reiser Der Kampf ums Paradies“, Fantasie über einen Mythos. Autoren und Regisseure dieses Stückes, das in Kooperation mit dem Berliner Kinder- und Jugendtheater „theater strahl“ entstand, sind die ehemaligen bsc-Mitglieder Pit Holzwarth und Renato Grünig. Das Duo verfasste und inszenierte schon das Company-Erfolgsstück „Comedian Harmonists“ und entwickelte damit eine ganz eigene Form von Musik-Theater. Reizvoll und unterhaltsam wird so auf der Bühne deutsche Geschichte aufgearbeitet ohne dabei Kontroversen aus dem Weg zu gehen.

Die Musik der „Ton Steine Scherben“ und „Rio Reiser“ ist so vielschichtig und variationsreich, dass ein Abend gar nicht alle Facetten darstellen kann. Das fanden Sebastian Mirow, Darsteller des Rio und Jens „hassel“ Hasselmann, Darsteller seines Weggefährten und engsten kreativen Partners Lanrue, in der Inszenierung von Pit Holzwarth und Renato Grünig „Rio Reiser - Der Kampf ums Paradies“. Regelmäßig brachten sie die Zuschauer vor ausverkauftem Haus zu standing ovations. In einem After-Show-Konzert entdeckten sie die ungeheure Kraft der leisen Töne. Dadurch motiviert tauchten sie noch tiefer in die musikalische Seele der „Ton Steine Scherben“ ein. Auf dem Fresenhagen Open-Air zeigt die Shakespeare Company musikalische Auszüge aus „Der Kampf ums Paradies“.
SVEN PANNE

Etwas abseits der gewohnten Pfade deutschsprachiger Rockmusik formiert sich ein neues Genre mit einem neuen Gesicht: Rock-Chansons von Sven Panne! Der sympathische Hamburger brachte 1998 sein erstes Album „Auf ein Zeichen“ in Eigenproduktion heraus, das ihn pur mit Stimme und Klavier präsentiert. 15 Songs, zum größten Teil selbst geschrieben und in den eigenen vier Wänden aufgenommen, spiegeln die Gedanken und Gefühle eines jungen Mannes wieder, der mitten im Leben steht und seine kleinen Freiheiten genießt. Das große Thema ist natürlich die Liebe, doch Sven Panne umgeht Kitsch und Klischee durch Witz und Warmherzigkeit. Seine heisere Liebeserklärung „Ein Dutzend Rosen“ berührt dabei genauso wie das sehnsüchtig-melancholische Warten Auf ein Zeichen. Sven Pannes Songs sind melodiös und kantig zugleich, immer sehr balladesk variieren sie in eingängigen Refrains wie etwa bei Sinnestaumel oder Quo Vadis. Lyrische Highlights sind der „Blues für alle Fälle“ und ein „Weisser Sonntag“. Seit einigen Jahren hat Sven Panne viele Lieder von Rio Reiser und Ton Steine Scherben in seinem Repertoire (German Rock Lexikon).

KÄPTN KAOS & BAND

Traditionell der „Scherben-Family“ verhaftet, wird die Käptn Kaos Band das Publikum beim Fresenhagen Open Air mit einem Überraschungsauftritt erfreuen. Wer näheres wissen will, dem wird ein Besuch des Festivals dringend empfohlen. Im Jahr 2002 trat z. B. Achim Reichel mit dieser Band auf dem Fresenhagen Open Air auf.

Ton Steine Scherben Family

Nach langer Zeit stehen die Scherben mit Funky K. Götzner, Kai Kivondo, Marius del Mestre und Dirk Schlömer, wieder zusammen auf der Bühne. Weitere Infos dazu gibt es über: openair2004@rioreiser.de